|
|
 |
 |
 |
 |
 |
 |
Bezirksärztekammer
Rheinhessen |
 |
 |
 |
|
 |
 |
 |
 |
 |
 |
 |
 |
 |
 |
Aktuelles |
 |
 |
 |
 |
 |
 |
 |
 |
 |
 |
Hohe Anerkennung für rheinland-pfälzische Ärztinnen und Ärzte (LÄK Rhld.-Pfalz/KV Rhld.-Pfalz) |
 |
 |
 |
Mainz. Große Ehrung und hohe Anerkennung für rheinland-pfälzische Ärztinnen und Ärzte: Für ihre besonderen Verdienste hat Ministerpräsident Kurt Beck vier Ärztinnen und Ärzte zu Sanitätsräten ernannt.
Die seltene Auszeichnung Sanitätsrat/Sanitätsrätin verleiht das Land Rheinland-Pfalz traditionell alle zwei Jahre an besonders engagierte Ärztinnen und Ärzte.
|
|
| |
 |
Ausgezeichnet werden in diesem Jahr:
• Dr. Michael Fink, Gebhardshain
• Dr. Ines Henrich, Höhr-Grenzhausen
• Dr. Elisabeth Letzel, Mainz
• Dr. Hans-Jürgen Zimmermann, Ingelheim
Ärztinnen und Ärzte, die diesen berufsbezogenen Titel erhalten, blicken zurück auf eine langjährige berufliche und ehrenamtliche Tätigkeit. Mit diesem Engagement haben sich die geehrten Ärztinnen und Ärzte über ihr berufliches Wirken hinaus eine besondere Wertschätzung erworben.
Für die geehrten Ärztinnen und Ärzte freuen sich auch Landesärztekammer-Präsident Professor Dr. Frieder Hessenauer und SR Dr. Günter Gerhardt, Vorstandsvorsitzender der Kassenärztlichen Vereinigung Rheinland-Pfalz. „Ärztinnen und Ärzte, die sich trotz schwieriger Zeiten ehrenamtlich für ihre Patienten und für die Ärzteschaft einbringen, verdienen unseren Respekt“, loben Hessenauer und Gerhardt.
Dr. Michael Fink (geboren am 22.02.1953) ist seit 1986 als Allgemeinmediziner in Gebhardshain im Westerwald niedergelassen. 1994 gründete er eine Gemeinschaftspraxis, die sich zwischenzeitlich zur diabetologischen Schwerpunktpraxis entwickelt hat. Von 1991 bis 1996 war er Mitglied der Vertreterversammlung der Bezirksärztekammer Koblenz, Vorsitzender des Arzthelferinnenausschusses und Präventionsbeauftragter der Bezirksärztekammer Koblenz. Seit 1996 ist er außerdem Mitglied der Vertreterversammlung der Landesärztekammer Rheinland-Pfalz und seit 2001 auch Vize-Präsident der Landesärztekammer Rheinland-Pfalz.
Das besondere Engagement von Dr. Fink gilt der ärztlichen Fortbildung. Er ist Vorstandsmitglied der Akademie für Ärztliche Fortbildung in Rheinland-Pfalz und auch Vorsitzender des Fortbildungsausschusses der Landesärztekammer Rheinland-Pfalz. Michael Fink hat entscheidend an der Einführung des zunächst noch freiwilligen Fortbildungszertifikates mitgewirkt. Seit 2004 gehört er auch der Kassenärztlichen Vereinigung Rheinland-Pfalz an und ist Mitglied im Beirat des Deutschen Hausärzteverbandes Landesverband Rheinland-Pfalz.
Im Bereich des nördlichen Kreises Altenkirchen engagiert sich Dr. Fink außerdem als Vorstandsmitglied der Bereitschaftsdienstzentrale für die Organisation des ärztlichen Bereitschaftsdienstes und als einer der Initiatoren und Ideengeber des im Westerwaldkreis gebildeten Weiterbildungsverbundes Allgemeinmedizin.
Ein weiterer Schwerpunkt seines Engagements ist der Bereich der Ausbildung der Medizinischen Fachangestellten. Darüber hinaus engagiert Michael Fink sich auch in besonderem Maße dafür, Medizinstudierende für die Tätigkeit als Hausarzt zu begeistern. So ist seine Gemeinschaftspraxis anerkannte Lehrpraxis der Universitätsmedizin der Johannes Gutenberg-Universität Mainz. Dabei ist es für ihn selbstverständlich, die zukünftigen Kolleginnen und Kollegen vollständig sowohl in den Praxisalltag als auch in den Familienalltag zu integrieren: Sie wohnen in dieser Zeit bei ihm völlig unentgeltlich und erfahren und erleben auf diese Weise hautnah die hausärztliche Tätigkeit.
Dr. Ines Henrich (geboren am 23.08.1947) ist seit 1979 im Bereich der Bezirksärztekammer Koblenz als Praxisvertreterin und seit 1981 ehrenamtlich in der Ausbildung der Arzthelferinnen und der Medizinischen Fachangestellten tätig. Zunächst vermittelte sie ihr umfangreiches fachliches Wissen als Lehrkraft und seit 1982 auch als Mitglied in den entsprechenden Prüfungsausschüssen. Als Ausbildungsberaterin für die Bezirksärztekammer Koblenz fungiert sie außerdem als Bindeglied zwischen Auszubildenden und Praxen.
Ines Henrich war darüber hinaus ab 1982 zunächst stellvertretendes Mitglied und ist seit 1986 ordentliches Mitglied des Berufsbildungsausschusses bei der Landesärztekammer Rheinland-Pfalz. Den Vorsitz dieses Ausschusses hat sie seit 2002 inne. In diesem Ausschuss hat sie mit großer Umsicht den Wandel des Berufsbildes der Arzthelferin hin zur Medizinischen Fachangestellten vorangetrieben. Ihrem Engagement ist es zu verdanken, dass die Prüfungen für Arzthelferinnen und Medizinische Fachangestellte umgestaltet und erheblich praxisnäher ausgerichtet sind.
Dr. Elisabeth Letzel (geboren am 23.09.1960) erwarb 1988 ihre Approbation als Ärztin und ist seit 2001 Mitglied der Bezirksärztekammer Rheinhessen. Dort engagiert sie sich bei der Ausbildung von Arzthelferinnen und Medizinischen Fachangestellten. Sie ist Ausbildungsberaterin und zugleich auch Prüferin und Vorsitzende des Prüfungsausschusses für Medizinische Fachangestellte an der Berufsbildenden Schule Mainz.
Dem Engagement von Elisabeth Letzel ist es zu verdanken, dass die Prüfungen für Arzthelferinnen und Medizinische Fachangestellte umgestaltet, reformiert und somit wesentlich praxisnäher ausgerichtet wurden. Hierzu organisierte sie beispielsweise die komplette Neugestaltung der Prüfungsräume und die Verlagerung der praktischen Prüfungen in die ärztlichen Bereitschaftsdienstzentralen, um praxisnahe Gegebenheiten in der Prüfung simulieren zu können.
Darüber hinaus engagiert sie sich als Dozentin in der Kinderkrankenpflegeschule sowie in der der Schule für Krankengymnastik an der Universitätsmedizin der Johannes Gutenberg-Universität Mainz.
Dr. Hans-Jürgen Zimmermann (geboren am 18.12.1947) erhielt 1976 die Approbation. Als Allgemeinarzt ließ er sich zunächst alleine und ab 1985 in einer Gemeinschaftspraxis in Ingelheim nieder.
Hans-Jürgen Zimmermann ist seit 1985 auch anerkannter Schwangerschaftskonfliktberater in Zusammenarbeit mit Pro Familia. Zudem hat er das Landesdurchgangswohnheim für Spätaussiedler und jüdische Emigranten in Ingelheim medizinisch betreut.
Bereits seit mehreren Legislaturperioden gehört Dr. Zimmermann der Vertreterversammlung der Bezirksärzteammer Rheinhessen an und war von 2001 bis 2006 Mitglied des Vorstandes. Er ist Mitglied verschiedener Prüfungsausschüsse, Moderator des Qualitätszirkels Naturheilverfahren, Homöopathie und Notfalldienst Ingelheim und teilnehmender Arzt am Modellprojekt Rheinhessische Patientenverfügung.
Besondere Verdienste hat sich Herr Dr. Zimmermann um die Etablierung der ärztlichen Bereitschaftspraxis Ingelheim erworben, zu deren Gründern er zählt, und für die er seit vielen Jahren als ärztlicher Leiter verantwortlich zeichnet.
Mit großem Engagement widmet sich Hans-Jürgen Zimmermann auch der Ausbildung der Arzthelferinnen und Medizinischen Fachangestellten und trägt die Verantwortung für deren Ausbildung in Rheinhessen. Er stellt seit Jahren seine Praxis auch für Hospitationen zur Verfügung. So ermöglicht er den Auszubildenden, die in spezialisierten Praxen ihre Ausbildung ableisten, entsprechende Einblicke in Abläufe einer allgemeinärztlichen Praxis zu gewinnen.
|
|
 |
|
|
|
 |
 |
 |
 |
|
 |
 |
 |
Ihr Ansprechpartner |
 |
 |
  |
 |
 |
Herr Christoph Wollek |
 |
 |
Telefon 06131 38 69 - 22 |
 |
 |
|
|