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Bezirksärztekammer
Rheinhessen |
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Aktuelles |
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Positives Echo beim 2. Mainzer Abend der Allgemeinmedizin für Medizinstudierende (Landesärztekammer Rhld.-Pf.)
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Mainz. Der bunte „Markt der Möglichkeiten“ hat bei Mainzer Medizinstudierenden guten Anklang gefunden. |
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Ausgiebig haben sie die Gelegenheit genutzt, an verschiedenen Ständen mit erfahrenen Hausärztinnen und Hausärzten ins Gespräch zu kommen, die schon seit vielen Jahren in ihren Praxen Patienten betreuen.
Um den ärztlichen Nachwuchs zu stärken und um ihn auch für die hausärztliche Versorgung zu begeistern, hat die Landesärztekammer Rheinland-Pfalz gemeinsam mit dem Lehrbereich Allgemeinmedizin der Universitätsmedizin Mainz diesen Mainzer Abend der Allgemeinmedizin veranstaltet.
Die große Palette einer Hausarztpraxis faszinierte die Studierenden sehr. Mit enormem Interesse tauchten sie kurz ein in den Alltag hausärztlicher Tätigkeiten, gewannen Einblicke in die allgemeinmedizinische Langzeitbetreuung chronisch Kranker, informierten sich über das ureigenste ärztliche Thema Prävention und Impfen, ließen sich ein auf Naturheilverfahren und Akupunktur, näherten sich der Palliativmedizin und erkundeten, wie sich in der Allgemeinmedizin auch Sportmedizin; Chirotherapie und Osteopathie integrieren lassen und machten sich auch schlau über Regelungen der Weiterbildungsordnung.
Der äußerst rege und intensive Erfahrungs- und Informationsaustausch an den Ständen des „Markts der Möglichkeiten“ erfreute auch die Hausärztinnen und Hausärzte, die sich sozusagen als „erfahrene Paten“ ausgesprochen gerne „Löcher in den Bauch fragen ließen“.
Den ärztlichen Nachwuchs wieder für den Arztberuf zu begeistern, ist der Landesärztekammer ein sehr wichtiges Anliegen. Denn schon seit langem sieht die Landesärztekammer eine Entwicklung in der Ärztestatistik, die klar anzeigt, dass es in einigen Jahren schwierig werden kann, für alle Praxen, in denen Ärztinnen und Ärzte altersbedingt ihre Arbeit beenden werden, junge Nachwuchsärzte zu finden. Besonders in den ländlichen Regionen kann es zu Engpässen kommen.
Die Landesärztekammer erarbeitet deshalb auch gemeinsam mit dem Ministerium, der Kassenärztlichen Vereinigung und dem Hausärzteverband Maßnahmen, um eine gute flächendeckende Versorgung mit niedergelassenen Ärztinnen und Ärzten vor allem in den ländlichen Gebieten auch in Zukunft sicherzustellen. Auch eine angemessene Finanzierung liegt der Landesärztekammer dabei am Herzen.
Eine der Maßnahmen, um Ärztenachwuchs für die hausärztliche Tätigkeit zu begeistern, ist beispielsweise das Pilotprojekt im Landkreis Altenkirchen. Hier wurde zwischen Praxen und Klinik ein Weiterbildungsnetzwerk geschaffen, das es Ärztinnen und Ärzten leicht macht, ihre Weiterbildung zum Facharzt für Innere Medizin und Allgemeinmedizin in einem Verbund zu durchlaufen.
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Ihr Ansprechpartner |
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Herr Christoph Wollek |
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Telefon 06131 38 69 - 22 |
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